|
|
| Nachdenkliches |
Den schrecklichsten und traurigsten Einsatz ihrer Geschichte musste unsere FF in der Nacht vom 30.April zum 1. Mai 1944 leisten. Damals war in den Kellerräumen der ehem. Weberei Richard Pönisch Nachf. (Textilwerk), in der eine Außenstelle des KZ Flossenbürg/Bayern untergebracht war ein Brand ausgebrochen. Die Brandbekämpfung der Feuerwehren wurde erheblich verzögert, da von den SS- Bewachungsmannschaften der Zutritt zum Lager verweigert wurde. Die Gefangenen sollten vorsätzlich einen Erstickungs- und Verbrennungstod erleiden. Ungeachtet des faschistischen Terrors und unter Gefahr des eigenen Lebens erzwungen die anwesenden Kameraden den Zutritt zum Lager um die Brandbekämpfung aufzunehmen. Es mussten die Fenstervergitterung herausgebrochen werden, und unter Einsatz ihres eigenen Lebens retteten die Kameraden unserer und der benachbarten Wehren einen Teil der Häftlinge. Durch die bestialische Tat der bewaffneten Wachmannschaften fanden 198 Häftlinge den Flammen- und Erstickungstod. Heute erinnert ein Denkmal an diese schreckliche Katastrophe...
"Einer für alle und alle für einen"
So steht es in unseren Herzen graviert,
wir haben es hundert mal demonstriert.
Wir fragen nicht lange erst wer du bist,
wir sehen ganz einfach der Not ins Gesicht.
Da gibt es kein Halten - da heißt es Appell!
Hier gilt es zu Helfen - zu Retten ganz schnell.
Wir helfen - sei's Feuer, sei's Wasser und Tod,
wann immer man uns ruft - in jeglicher Not.
Doch wir werden älter - unsere Reihen lichter.
Wir brauchen neue, wir brauchen junge Gesichter.
Aber wo bleibt die Jugend - warum steht sie fern?
Ist denn helfen heut nicht mehr modern?
Helft helfen! So ruf ich euch allen zu,
Dazu sind wir da - sowohl ich als auch du!
Quelle: unbekannt
|
|
|